Dieser Artikel ist Teil der Ergebnisse von „The Biggest Fleet “. Klicken Sie hier für alle ErgebnisseWas der in diesem Jahr erweiterte Datensatz über Nutzungsmuster, Technologieentscheidungen und regionale Veränderungen verrät.
1: Eine Platzierung, die sich mehr als verdoppelt hat
In der Ausgabe von 2024 waren 42 Flotten gelistet. Im Jahr 2025 umfasst der Datensatz bereits 97. Drei Faktoren erklären diesen Sprung. Erstens haben mehr Betreiber den Schritt vom Pilotprojekt zu einer vollwertigen Flotte vollzogen. Zweitens hat das Ranking selbst an interner Legitimität gewonnen, wodurch die Genehmigung von Bewerbungen schneller und einfacher wurde. Drittens hat Biggest Fleet nach der positiven Resonanz im Jahr 2024 seine Forschungskapazitäten ausgebaut und kombiniert nun offene Bewerbungen über biggestfleet.com mit einer direkten Flottenüberprüfung durch FieldBots und unabhängiger Recherche. Das Ergebnis ist nicht nur eine längere Liste, sondern ein umfassenderer, besser dokumentierter Überblick über den Markt.
2: Parallele Welten – Roboter gegen Microbots
Bei den 97 gültigen Flotten zeigt sich ein deutliches Muster: 59 bestehen ausschließlich aus Robotern (≈61 %), 20 microbots(≈21 %) und nur 18 sind gemischt (≈18 %). Von den 18 gemischten Flotten werden 12 von Reinigungsdienstleistern betrieben. Dies deutet darauf hin, dass sich der Reinigungssektor mehr als jeder andere an die vielfältigen betrieblichen Gegebenheiten und Anwendungsfälle seiner Kunden anpassen muss. Es untermauert zudem die Hypothese aus dem letzten Jahr, dass sich FM-Dienstleister zunehmend – ja, sogar zwangsläufig – zu Robotikspezialisten entwickeln. Und obwohl es mehr gemischte Flotten gibt als im Vorjahr, ist die überwiegende Mehrheit der Flotten nach wie vor klar in microbots größere Roboter unterteilt.
3: Mehr Flotten, aber immer noch klein
Der Markt hat sich erweitert, doch die meisten Flotten sind nach wie vor eher klein. Gemessen am Radar-Score-
-Wert (Roboter × 5 + microbots) liegen 50 von 97 Flotten (≈51,5 %) bei oder unter 50 – was ≤10 Scheuersaugmaschinen oder ≤50 microbots entspricht. Selbst außerhalb der Top 10 bewegen sich viele Flotten im Einzelhandel und im Bereich „
“ noch im zweistelligen Bereich. Das Wachstum im Jahr 2025 ist eher breit als tief: weitaus mehr Marktteilnehmer, aber noch nicht viele Mega-Einführungen.
4: Osteuropa macht Fortschritte
Die Dynamik in Europa verlagert sich eher nach Osten als nach Süden. B+N (HU) steigt mit 176 selbst entwickelten Robotern (Radar-Score 880) auf Platz 8 in die globale Top-10 ein. Albert (CZ) belegt Platz 27 mit 40 Tennant-Einheiten. MAXI (SR) erscheint auf Platz 31 mit 30 Gausium-Maschinen. IKI (LT) und ELVI (LV) belegen Platz 59 mit jeweils 6 Gausium-Robotern. Zusammengenommen signalisieren diese Fälle eine Offenheit für Automatisierung in Mittel- und Osteuropa; im Gegensatz dazu erreichte kein südeuropäischer Betreiber in diesem Datensatz eine vergleichbare Größenordnung.
5: Ein deutschsprachiger Mikrobot-Pfad
In der DACH-Region zeichnet sich bei den Facility-Managern ein klarer Trend ab: microbots . Die Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG (#26) gibt 142 microbots Cleanfix, iRobot) an. Vebego Deutschland (#29) setzt 160 ein (Nexaro). Weiter unten in der Tabelle folgen die Dr. Sasse Gruppe (#48) mit 50 (Nexaro), McDreams (#48) mit 50 (Nexaro), Piepenbrock (#48) mit 50 (Nexaro), ein Unternehmen aus dem Gesundheitswesen (#51) 30 (Cleanfix) und das Stadtforum Dresden (#67) 25 (Nexaro). Dies sieht nicht nach vereinzelten Pilotprojekten aus, sondern bereits nach etablierten Betriebsmodellen. Das Gesamtbild: Einige Facility-Manager im DACH-Raum schlagen einen mikrobotzentrierten Weg ein, während die meisten großen internationalen Flotten weiterhin auf Scheuersaugmaschinen setzen.
Dieser Artikel ist Teil der Ergebnisse von „The Biggest Fleet “. Klicken Sie hier für alle Ergebnisse